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Schießmannschaft

Hagelisten-Schützengesellschaft

Schießfreunde Emsdetten e.V.

Wanderkettensieger

Schiessmannschaft

Schießmannschaft der Hagelisten

In den zwanziger und dreißiger Jahren wurden von den Schützengesellschaften Schießwettbewerbe ausgetragen. Geschossen wurde mit einem Kleinkalibergewehr auf dem Schießstand der Gaststätte Teigeler an der Rheiner Straße. Hieraus entwickelte sich im Laufe der Zeit eine Gruppe schießsportinteressierter Mitglieder, die mehr oder weniger regelmäßig für diese Wettbewerbe trainierten. Erst nachdem die Gemeinde Emsdetten 1935 eine Wanderkette stiftete, wurden die Sieger im Einzelwettkampf schriftlich festgehalten. Zu den damaligen Schützen gehörte unteren anderen auch der Hagelist Karl Reckenfelderbäumer. 1938 wurde der letzte Wanderkettensieger vor dem Kriege ermittelt (Johannes Schmitz von den Teupen). Während des 2. Weltkrieges durfte dieser Wettbewerb nicht mehr ausgetragen werden. Auch in der Nachkriegszeit bis 1950 war es den Vereinen durch die Besatzungsmächte untersagt, Schießwettbewerbe durchführen. Ab 1951 wurde im Garten bei Averesch der erste Wanderkettensieger ermittelt. Ob im gleichen Jahr ein Mannschaftswettbewerb stattfand, ist unklar. 1952 war es dann soweit: Schützen der Hagelisten wurden Stadtmeister. Diese waren Heinz Brand, Walter Jansky, Heinrich Beike, Bernhard Wermers und der jetzt immer noch aktive Schütze Günter Reckenfelderbäumer. Da diese Stadtmeisterschaft belegbar ist, wurde die Gründung der Schießmannschaft auf das Jahr 1952 datiert. Ab diesem Zeitpunkt war es eine Gemeinschaft von Schützen, die es wissen wollte: 1954 wurde Walter Jansky Wanderkettensieger und die Mannschaft Stadtmeister. 1955 wurde die Mannschaft erneut Stadtmeister. Ab diesen Zeitpunkt wurden regelmäßig Vereinsmeisterschaften und Pokalschießen durchgeführt. Hiermit weckte man auch das Interesse weiterer Mitglieder, sich am aktiven Schießsport zu beteiligen. Die Vereinsmeisterschaften und das damalige Unterhaltungsschießen fanden bis zum Jahre 1965 unter anderen auf den Schießständen der Gaststätten Kloppenborg und Wältermann statt. Von 1965 bis 1984 hatte man die Möglichkeit, im Vereinslokal Mölljans Vereinsmeisterschaften und das wichtige Training im Schießen durchzuführen, nachdem dort ein eigener Schießstand von den Sportschützen errichtet worden war. In dieser Zeit konnte die Schießmannschaft um Erich Stapper ( Blacky ) herum die größten Erfolge feiern. Der Pokalschrank bei Mölljans spricht hierzu Bände. 1984 wurde der Saal umgebaut und der Schießsport konnte somit dort nicht mehr stattfinden. Man mußte sich eine neue Bleibe suchen, damit das Training fortgesetzt werden konnte und die bis dahin hervorragende Schützengemeinschaft nicht auseinanderfiel. 1985 fanden die Vereinsmeisterschaften im Kolpinghaus statt. 1986 war es dann soweit: eine neue Bleibe war gefunden worden. Im Keller der Gaststätte “Herforder Eck”, früher “Sauna Stuben”, konnte ein neuer Schießstand erbaut werden. Dort wurde im Juli ein Pokalschießen durchgeführt. Die Freude über den neuen Schießstand hielt leider nicht lange an, denn schon im November war alles wegen der Aufgabe der Gaststätte vorbei. Bis heute ist es nicht gelungen, wieder einen vereinseigenen Schießstand zu errichten. Von 1987 bis zum Neubau des Schießstandes in der Emshalle im Jahre 1995, an dem auch die Mitglieder der Hagelisten-Schießmannschaft mit Rat, Tat und Eigenleistung beteiligt waren, wurde auf dem Schießstand Ottenjann, Mayland, trainiert. Die Vereinsmeisterschaften werden bis zum heutigen Tage in der Gaststätte Ortmeier-Frede ausgetragen.

Von 1952 bis 1965 wurde die Schießmannschaft ohne einen Vorstand geführt, Aufgaben wurden wechselnd von allen Mitgliedern wahrgenommen. Ab 1966 wurde wegen umfangreicherer Aufgaben und größerem Organisationsbedarf ein Vorstand mit einem Ersten Vorsitzenden gewählt. Die Vorsitzenden der Schießmannschaft:

1966 - 1978  Erich Stapper

1978 - 1985  Georg Duesmann

1985 - 1990  Johannes Brand

1990 - 1993  Werner Ottenjann

seit 1993     Dieter Alm